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Kunst

Haifa’s architectural modernism
Haifa’s architectural modernism

Ines Weizman

The Architectural Casino

The Bat Galim Casino marks the point of connection for stories whose threads run along intercontinental channels to the French-American performer Joséphine Baker, while another narrative thread follows the hearing-impaired Viennese architect Adolf Loos and some of his clients, who emigrated to Haifa, highlighting the story of how home-sick migrants aimed to recreate a piece of Europe in Palestine. Weizmans encounter with architect and filmmaker Amos Gitai leads to a deeper investigation of the story of his father, Munio Weinraub,...
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Damian Christinger

Konkave Gedanken zum konkaven Denken

Ob Archimedes im 3. Jh. vor unserer Zeitrechnung die römische Flotte vor Syrakus tatsächlich mit Hilfe von Hohlspiegeln in Brand steckte, gilt unter Philologen, Experimental-Archäologen und anderen Experten für Archaisches und Arkanes als äußerst umstritten. Zu lange die Zeit, in der die Schiffe unbeweglich ein Ziel hätten abgeben müssen. Da aber eine der erste Beschreibungen der antiken Laser von Lukian von Samosata stammt, kommen auch andere Möglichkeiten, anstelle der normalerweise zur Schmälerung von Archmides’ Genie ins Feld geführten Übersetzungsfehler, für die Legendenbildung in Frage. Lukian war nicht nur ein ausgezeichneter Satyriker, er kann vielleicht auch als Erfinder der Science-Fiction gelten, so zumindest sehen ihn hunderte Jahre später Erasmus von Rotterdam und Thomas Morus, die gemeinsam einige seiner Schriften herausgeben (luciani opuscula, 1506).

Lukian von Samosata war ausgebildeter Künstler – so behaupten es seine wenigen Biografen – und sehr an ästhetischen Fragen interessiert. Ihm war also das gefährliche Potential einer konkaven Spiegelfläche...

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Jean-Luc Nancy

Après les avant-gardes

Il me semble que le mot « avant-garde » a toujours été pour moi une espèce de souvenir. J’ai dû l’entendre autour de 1960, alors que le surréalisme ne se portait déjà plus très bien. Presque en même temps je découvrais Bataille et Artaud, que n’accompagnait aucune étiquette d’avant-garde. Mais c’est l’ensemble du climat de pensée qui se modifiait de manière profonde dans les après-coups de la guerre.

Les avant-gardes – ou du moins ce nom : il ne s’agit que de son usage – ont eu d’emblée pour moi un goût de passé. D’arrière-garde, en somme. Je ne plaisante pas : je pense que le soupçon porté sur la nature militaire de la métaphore était déjà présent dans le contexte où je découvrais le mot. Pourquoi fallait-il que l’art opère comme une armée ? Il y avait un doute. Ce n’était pas tant l’idée de la lutte ou du combat qui était préoccupante...

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Artur Zmijewski

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Isabelle Graw

Die Liebe zur Malerei

»Malerei« und »Liebe« sind wie Schwestern: jeweils ganz unterschiedlich und doch auf vielfältige Weise aufeinander bezogen und eng miteinander verflochten. Seit der Antike ist die Vorstellung verbreitet, dass der – stets als männlich gedachte – Maler von Liebe angetrieben sei, wodurch sein Gegenstand, die Malerei, den Status einer (weiblichen) Geliebten erhält.1 Die Liebe wäre demnach nicht nur der Motor künstlerischen Schaffens, sondern würde sich auch unmittelbar auf dessen Ergebnis auswirken, das einer Liebesprojektion, einer Männerphantasie gleicht. Einmal abgesehen davon, dass dieses geschlechtsspezifische...
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